
Inklusionsatelier „Bei de Leemkaulen“ in Olm
Die von der Ligue HMC geleitete Werkstatt mit einer Kapazität von 50 Mitarbeitenden mit Behinderung ist auf den Anbau von saisonalem Obst und Gemüse spezialisiert.
- Bauherr
- Ligue HMC
- Partner
- Coeba Dave Lefèvre et Associés, Schroeder & Associés
- Art des Auftrags
- Komplettauftrag Spezialtechnik
- Durchführungszeitraum
- 2015-2021
- Bruttofläche
- 1.450 m²
- Bruttovolumen
- 10.780 m³
Moderne und funktionale Ausstattung
Die Werkstatt umfasst zwei große Hallen mit über 400 m² Gesamtfläche zur Wartung und Unterbringung von Traktoren und Maschinen, einen Bereich zum Sortieren von Äpfeln sowie zum Waschen und Pressen von Obst.
Drei große Kühlräume (über 100 m²) mit Palettenregalen ergänzen die Anlage, die von Obst- und Gemüsegärten umgeben ist.
Verarbeitung und Lebensmittelstandards
Ein großzügiger Verarbeitungsbereich bietet Edelstahl-Arbeitstische, einen Obsttrockner, Herde, Räume für die Gemüsezubereitung und Lagerräume.
Alle Bereiche entsprechen den HACCP-Standards (Lebensmittelsicherheit).

Inklusive Gestaltung und Barrierefreiheit
Behindertengerechte sanitäre Anlagen, Duschen und Toiletten runden die Werkstatt ab.
Optimiertes Energiemanagement
Die beim Kühlen der Kühlräume entstehende Wärme wird zum Heizen des Gebäudes und zum Vorwärmen des Warmwassers genutzt. Ein 45-kW-Gaskessel ergänzt das System und liefert Warmwasser sowie zusätzliche Heizenergie je nach Bedarf und Außentemperatur.
Nachhaltige Ressourcennutzung
Drei Regenwassersammelbecken dienen der Bewässerung der Obstgärten, der Reinigung von Äpfeln und als Löschwasserreservoir.

Integration der Technik
Betic integrierte die Produktionsmaschinen in das technische Gesamtkonzept des Gebäudes. Die Belüftung erfolgt mechanisch mit freier Kühlung bei Nacht und Tag. Der Speisesaal wird über motorisierte Fenster belüftet. Eine zentrale Luftaufbereitungsanlage befindet sich auf dem Dach. Bereits installierte Kabel ermöglichen die künftige Nutzung von Solarmodulen.
Nachhaltige Bauweise
Das Atelier wurde in Holz-Beton-Bauweise errichtet. Die Fassaden sind mit Lärchenholz verkleidet.
